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Hund stirbt in Rheinland-Pfalz an Tollwut: Wie gefährlich ist die Krankheit?

Im Rheinland-Pfalz-Kreis ist ein Hund an der Tollwut gestorben. Es handelte sich um einen Welpen, der aus Russland nach Deutschland eingeführt worden…

Fakten

  • Ein Hund ist im Rheinland-Pfalz-Kreis an der Tollwut gestorben.
  • Der Hund war ein Welpen, der aus Russland nach Deutschland eingeführt worden war, vermutlich mit gefälschtem Impfpass.
  • Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tiergesundheitsgesetz.
  • Die Tollwut ist eine Virusinfektion, die durch Wild- und Haustiere übertragen wird und eine fast immer tödliche Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks hervorruft.
  • Die Tollwut wird durch verschiedene Lyssaviren ausgelöst, darunter das Rabiesvirus als klassisches Tollwutvirus.
  • Fledermäuse sind als natürliches Reservoire der Tollwutviren gelten.
  • Grundsätzlich sind alle Säugetiere für die Viren empfänglich.
  • Die Infektion mit Tollwutviren kann durch den Speichel übertragen werden.
  • Die Wahrscheinlichkeit, sich mit Tollwut zu infizieren, ist extrem gering.
  • Seit 2001 sechs Erkrankungen übermittelt worden sind.
  • Jedes Jahr sterben weltweit rund 59.000 Menschen an Tollwut.
  • Die Infektion mit Tollwutviren kann auch durch Nagetiere wie Eichhörnchen, Ratten, Mäuse und Hasen nachgewiesen werden.
  • Die Inkubationszeit der Tollwut kann von zwei bis drei Monaten bis zu wenigen Tagen oder mehrere Jahre betragen.
  • Die Viren brauchen eine Zeit, bis sie das Gehirn und das Rückenmark erreichen und sich dort vermehren.
  • Die Symptome der Tollwut können uncharakteristische Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein sein.
  • Die Tollwut kommt weltweit vor, besonders im asiatischen und afrikanischen Raum.
  • Deutschland gehört zu den Ländern Europas, die als tollwutfrei gelten.
  • Es gibt Impfstoffe gegen Tollwut, die zum Schutz vor der Erkrankung genutzt werden können.
  • Die sogenannte präexpositionelle Tollwut-Immunprophylaxe besteht aus drei Impfungen.
  • Personen, die Umgang mit Tieren haben, sollten sich impfen lassen.
  • Wer von einem infizierten Tier gebissen wird, sollte sich unverzüglich impfen lassen.
  • Für die Einreise von Tieren aus dem Ausland ist eine gültige Tollwutimpfung Pflicht.